Es ist wohl nicht zu ändern...

Wie man es dreht und wendet, es ist wie es ist und ich würde entwscheiden müssen wie es weiter geht.

  • Finca mit Allem verkaufen
  • Wieder ein neues Pferd suchen und weitermachen
  • Pferd verkaufen und Stall anderweitig nutzen

Zuerst einmal konnte ich einem jungen Pferd nicht zumuten ewig allein zu sein. Durch eine glückliche Fügung und Vermittlung von Bekannten konnte ich innerhalb von 2 Wochen ein "Leihpferd" auftreiben.

Die Stute war 23 und hatte schon ein Fohlen gehabt... Ich hoffte dass alles klappt.

Am 22.3.2021 zog Hilly ein. Sie war eine superliebe Oma und es klappte alles vollkommen problemlos.

Hilly war in Rente und nicht mehr zu reiten, aber sie stand sonst auch alleine und wir waren sehr, sehr froh um die liebe Omi.

Einziger Nachteil, wir mussten die Pferde zeitweise trennen, da Hilly immer gern zu viel futterte. Da sie ein Ekzemer war, sollte sie jedoch nicht zu dick werden.


Das ließ sich mit kleinen Umbauten managen und die beiden gewöhnten sich schnell an die Routine, dass Hilly nur nachmittags mit auf die Koppel durfte.

Dundy wuchs schnell und auf diesem Bild sieht sie schon richtig erwachsen aus. Eigentlich wollte ich die beiden hier behalten bis Dundy drei Jahre alt gewesen wäre, doch der Besitzer von Hilly entschloss sich, Hilly letztendlich zu verkaufen. Nun entschied ich mich für das Verkaufs-Inserat.

Es dauerte nicht lange und es meldeten sich einige Interessenten. Dundy ist ja auch eine enorm Hübsche! Ich konnte mir also die neue Besitzerin direkt aussuchen.

Am 14. Juli, Mitten in der Nacht, trat Dundy die Reise nach Deutschland an und am kommenden Tag fuhr ich Hilly in ihre frühere Heimat zurück.

Danach habe ich einige Wochen gebraucht, bis ich den Stall wieder betreten konnte. Doch ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war jetzt aufzuhören.

Zur Erinnerung an die schöne Zeit, die wir mit den Pferden verbringen durften haben wir ein Einhorn in den Garten gesetzt.